Die Handyortung – sicher, amüsant, hilfreich

Die Handyortung kann heutzutage jeder ausführen, der Zugriff zum Internet hat und über ein Handy verfügt, welches GPS integriert hat. Früher noch war es ein umständliches Verfahren, das nur von Kriminalpolizisten durchgeführt werden konnte um Schwerverbrecher oder Vermisste aufzuspüren.

Was für eine Handyortung notwendig ist

Wie bereits angedeutet, benötigt man ein Handy oder Smartphone mit GPS Funktion. Mittels GPS kommuniziert das Handy mit Satelliten, wodurch es sehr präzise und einfach geortet werden kann. Zu vergleichen ist es mit einer Fahrzeugnavigation, die auch sehr genau funktioniert. Der Auffindungsradius beträgt in dem Fall maximal 5 Meter. Eine andere Option ist die Ortung via GSM Signal. Dazu wird die Stärke des Handysignals zu den umliegenden Masten ausgewertet. Dieses Verfahren ist allerdings veraltet und bietet eine schlechte Präzision, insbesondere wenn man sich außerhalb einer Stadt aufhält. Des Weiteren braucht man einen Internetzugang und ein anderes Endgerät, mit welchem man auf das Internet zugreifen kann (Laptop, Computer, Smartphone, Handy oder Tablet).

Wie eine Handyortung verläuft

Normalerweise muss man ein Handy bei einem Provider anmelden, der die Handyortung unterstützt. Um anderen die Ortung zu ermöglichen, muss man die Login Daten mitteilen. Diese können sich beim Provider einloggen um nachprüfen zu können, wo man sich gerade befindet und wo man heute bereits war. Die Aufenthaltsinformationen kann man als Koordinaten beziehen oder aber über die grafische Oberfläche in Form einer Landkarte (ähnlich wie Google Maps). Man kann bestimmte Funktionen filtern oder sich auch benachrichtigen lassen, wenn der Gesuchte an einem bestimmten Ort ankommt. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Die verschiedenen Einsatzgebiete einer Handyortung

Für die Handyortung gibt es zahlreiche Einsatzgebiete. Die Meisten dienen der Sicherheit. So kann man etwa die Bewegungen seiner Kinder verfolgen oder schauen, ob der Partner immer noch auf Reisen ist und wann er ankommt. Sehr dienlich ist die Handyortung – und das ist bewiesen – bei Bergsteigern und Seeleuten. Diese haben eigens eingerichtete Portale bei denen sie ihr Handy anmelden können. Über eine App können sie ein Notrufsignal absenden und anschließend wird ein Rettungstrupp ausgesandt. Auf diese Weise wurden bereits sehr viele Bergsteiger gefunden. Diese Apps funktionieren auch international, was sehr praktisch ist, wenn man die örtliche Sprache nicht spricht. Es gibt noch zahlreiche andere Einsatzgebiete. Welche das sind, kann man im Internet nachschauen.

Sicherheit geht vor

Wissen ist Macht und das gilt auch bei der Handyortung. Zwar ist diese sehr sicher und gut vor Missbrauch geschützt, doch gehen die meisten sehr fahrlässig mit den sensiblen Daten um. Deshalb ist es sehr wichtig sich im Vorfeld zu informieren und zu wissen, wo die Gefahren lauern. Wenn man einige Tipps beachtet, kann man die Handyortung nutzen ohne Angst haben zu müssen, dass jemand Falsches erfährt, wo man sich gerade befindet. Die effektivste Weise um dem Missbrauch vorzubeugen ist das Deaktivieren der GPS Funktion auf dem Handy. So kann man nicht mehr aufgefunden werden. Bei sämtlichen Portalen und Communitys sollte man auch die Einstellungen nachkontrollieren. Bei Facebook beispielsweise kann es sehr leicht zu Mobilspionage kommen, weil die Handyortung ein fester Bestandteil von Facebook ist um den Nutzern den Informationsaustausch zu erleichtern. Bei Beherzigung dieser Tipps kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

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