Kalte Lungenentzündung ist ansteckend

Husten und Fieber sind die typischen Anzeichen für eine Lungenentzündung. Eine kalte Lungenentzündung ist nicht ungefährlich. Sofern keine Komplikationen auftreten ist sie meist innerhalb von zwei bis drei Wochen überstanden. Eiteransammlungen in der Lunge, eine Entzündung des Brustfells sowie weitere Komplikationen können die Genesung  verzögern. Geschädigt sind bei einer Lungenentzündung die Lungenbläschen und/ oder das Lungengewebe. Es verdichten sich dabei die wichtigen Hohlräume, welche für den Gasaustausch nötig sind,  durch eitriges Material und Wassereinlagerungen. Sie können so den Austausch nicht mehr vornehmen.

Die typische Lungenentzündung fängt in der Regel mit Schüttelfrost und einem schnellen Anstieg der Körpertemperatur an. 40 Grad sind möglich. Die Atmung ist je nach Schweregrad der Krankheit beeinträchtigt mehr oder weniger stark beeinträchtigt. Oft fühlen sich die Patienten schwach und sind müde. Aufgrund der verringerten Sauerstoffaufnahme ist der Körper bemüht die höhere Atemfrequenz auszugleichen. Der Pulsschlag ist ebenfalls erhöht. Sofern diese Maßnahmen des Körpers nicht ausreichen den Sauerstoffmangel zu beheben, kann es sein, dass sich die Lippen und die Nägel blau verfärben. Ein Husten mit zuerst einmal uncharakterischem und später rostbraunem Ausfluss sind weitere Symptome der Krankheit. Sollte das Brustfell mit beteiligt sein, ist es möglich, dass Schmerzen beim Atmen auftreten.  Wie die Lungenentzündung mit Fieber ist auch die kalte Lungenentzündung ansteckend. Sie ist ebenfalls ein entzündlicher Prozess.

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