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Es ist einfach zu sagen, dass reiche Menschen ja einfach nur extrem viel Glück hatten. Oder, dass sie eine genetische Prädisposition zum Reichtum haben. Klar!

Die Wahrheit ist, dass Menschen die es zu etwas gebracht haben, ein logisches und intuitives Verständnis von bestimmten „wie werde ich reich“ – Prinzipien entwickelt haben. Das Verständnis dieser Prinzipien ist es, was es diesen Menschen – im nahezu blinden Vertrauen ihr Ziel zu erreichen – erlaubt, voranzuschreiten wo die meisten Anderen längst aufgeben würden. Es ist nicht einfach reich zu werden. Aber dennoch: die Prinzipien, die Reichtum ermöglichen und fördern, sind sehr einfach zu verstehen – und auch anzuwenden.


Eines der allerwichtigsten Prinzipien ist die sogenannte 80/20 Regel (auch Pareto-Prinzip genannt). Sie besagt, dass 80 Prozent des Erfolgs (bzw. des Einkommens) von ca. 20 Prozent der allgemeinen Handlungen kommt, die man im Sinne seines Ziels vornimmt. Im Unternehmertum schätzt man zum Beispiel, dass ca. achtzig Prozent der Gewinne aus Investitionen von gerade einmal zwanzig Prozent der getätigten Investitionssummen kommen.

Leute die hart an ihrem Erfolg arbeiten und tatsächlich letzten Endes erfolgreich werden, verstehen es besonders gut diese Regel anzuwenden. Mit ihr lassen sich schrittweise nahezu sämtliche unnötigen Handlungen eliminieren. Das führt zu einer enormen Zeit- und Effizienzoptimierung. So erklärt sich auch oft das Phänomen, dass reiche scheinbar fast weniger arbeiten als Menschen die einem „normalen“ Beruf als Angestellter (oder Angestellte) nachgehen.

Ok, aber wie genau lässt sich das Pareto-Prinzip auf unser wie werde ich reich Vorhaben anwenden?

Eine der am meisten bewährtesten Vorgehensweisen ist die wöchentliche 80/20 Analyse. Dabei ist es wichtig, dass man am Ende der Woche bestimmte Daten zur Verfügung hat:

  1. Eine genaue Übersicht über die getätigte Arbeit und Arbeitszeit (potentielle Ursache)
  2. Eine Übersicht über die Ergebnisse seiner Arbeit, also Gewinn, Kundenzuwachs, Umsatz, etc. (potentielle Wirkung)
  3. Ein Ursache/Wirkungs Diagramm das die beiden ersten Punkte (bestenfalls grafisch) miteinander verbindet

Hat man diese Daten zur Verfügung, kann man beginnen zu analysieren, wie man seine Arbeitsprozesse optimieren kann.

Beispiel einer „Eliminierung“: Sie haben über die Woche ca. drei bis vier Mal täglich ihre E-Mails nachgeprüft. Diese Tätigkeit hat Sie pro Tag etwa eine Stunde gekostet. Wenn Sie dieser Gewohnheit keine konkrete positive Wirkung (besonders in Form von Profit oder Kundengewinnung) zuordnen können, dann müssten Sie ihre Angewohnheit häufig E-Mails zu checken auf ein vernünftiges Maß reduzieren.

Beispiel einer „Optimierung“: Sie stellen fest, dass Sie zu Beginn der Woche einige kurze persönliche Neukundengespräche durchgeführt haben und am Ende der Woche einige Produktverkäufe an ein paar dieser Kunden verzeichnen konnten. Obwohl Sie nur wenig Zeit darauf verwendet haben diese Gespräche zu führen, konnten Sie dadurch einen merklichen Gewinnzuwachs verzeichnen. In diesem Sinne könnten sie sich nun dazu entscheiden mehr Zeit in Kundenbetreuung bzw. die Gewinnung neuer Kunden zu investieren, denn das bringt Ihnen bei weniger Zeit-Output mehr Nutzen, als wenn Sie die gleiche Zeit beim E-Mail prüfen verbringen würden.

Die 80/20 Regel ist bei der wie werde ich reich Frage besonders wichtig, denn sie konzentriert sich auf die Optimierung von dem, was für den Aufbau von Reichtum funktioniert und die Eliminierung von dem, was NICHT funktioniert.

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