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Archive for the ‘Sprachreisen’ Archiv

Junge Menschen oder Quereinsteiger, die mit dem Bachelor-Zeugnis ihren ersten Hochschulabschluss in der Tasche haben, fragen sich häufig, wie es nun weiter gehen soll. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten und Wege, seine Zukunft zu gestalten, doch oft ist es nicht leicht, aus der Vielzahl der Möglichkeiten die richtige auszuwählen, denn immerhin bestimmt diese Entscheidung das gesamte, zukünftige Leben. Dieser Artikel soll einen Überblick verschaffen, welche Möglichkeiten man nach dem Bachelorabschluss hat und welche Vor- und Nachteile die einzelnen Optionen bieten.


Sich weiter bilden oder direkt ins Berufsleben einsteigen?

Für viele ist es selbstverständlich, an den Bachelorabschluss noch einen Master anzuhängen. Man kann sich hierfür an der “eigenen” Universität bewerben oder sich eine andere Hochschule in Deutschland aussuchen, falls man eine neue Stadt, neue Menschen und neue Herausforderungen kennen lernen möchte. Für viele Studiengänge, vor allem für Lehramtsstudierende und in vielen Naturwissenschaften, ist der Master beinahe unumgänglich, um später den gewünschten Beruf ausüben zu können; viele Jobs in der Wirtschaft oder der Presse sind hingegen auch mit einem Bachelorabschluss schon problemlos zugänglich. Durch Praktika oder berufsorientierte Seminare kann man die praktischen Erfahrungen sammeln, die in den knapp gefassten und zeitlich engen Bachelor-Studiengängen leider meist zu kurz kommen. Auch in einer Bewerbung machen solche Zusatzqualifikationen immer einen guten Eindruck, mit dem man sich eventuell gegen Mitbewerber durchsetzen kann.

Die Welt und ihre Sprachen kennen lernen

Wer sich zwischen dem Studium und dem Berufsleben eine Auszeit wünscht, für den ist sicherlich ein Auslandsaufenthalt, beispielsweise ein Auslandspraktikum, oder eine Sprachreise eine ideale Lösung, die keine unangenehmen Lücken im Lebenslauf entstehen lässt. Ein solcher Trip bietet beispielsweise die Möglichkeit, auf einer Sprachreise England kennenlernen zu können, denn gute Kenntnisse der englischen Sprache sind in beinahe jedem Beruf unverzichtbar und machen bei potentiellen Arbeitgebern einen guten Eindruck. Es zeugt von Flexibilität, Planungsfähigkeit und Selbstbewusstsein, eine bestimmte Zeit in einem fremden Land zu verbringen, was wichtige Erfahrungen für das Berufsleben verschafft, die im Studium oft leider nicht oder nur ansatzweise vermittelt werden können.


 

hotel am gardasee

Riviera del Garda

Bekannt auch für die historische Vergangenheit im 2. Weltkrieg. Die Republik von Salò, war von 1943 bis 1945, während der Italienischen faschistische Republik, verantwortlich für den Bau von mehreren Ämtern und Ministerien. Dessen historische Architektur kann heute noch besichtigt werden.

Die Stadt inmitten der Naturpark Alto Garda, grenzt im Norden mit Gardone Riviera und wird Riviera del Garda genannt. Fischfang, der Anbau von Oliven und Zitronen prägen dieses Territorium, dessen gastronomische Spezialitäten in den zahlreichen Gaststätten zu genießen sind. Riviera del Garda wird von Heimischen sehr besucht und dank der geschützte Alto Garda Naturpark und seine Wanderwege bestens für Ausflüge geeignet.
Riviera del Garda, bietet nicht nur Geschichte und Kultur, sondern auch Mittelmeerklima, wunderschöne Landschaft, freundliche Bewohner, Routen, Einkaufsmöglichkeiten, Golfplätze, Tennisplätze und Wassersport.


luxushotel gardasee

Der Informationsbüro Hotelkonsortium Riviera del Garda, ist Bezugspunkt für inländische und ausländische Touristen.
Alle Angebote und Übernachtungsangebote ohne Zuschlag und Zwischenhändler. Agriturismo Bauernhöfe, Ferienwohnungen, Luxushotels, Bed and Breakfast und Pensionen.
Außerdem kann man Tickets für die Fähre kaufen. Vom Hafen von Salo aus kann man alle Städte am Gardasee besichtigen.

 

Hotel am Gardasee Reiseführer – www.hotels-am-gardasee.com
Carg Konsortium Riviera del Garda Informationsbüro
Corso Repubblica, 6 – 25083 Gardone Riviera (Brescia) Gardasee:
Tel.: 39 0365 20636

Spätestens seit dem Riesenerfolg der Herr der Ringe Verfilmung zieht es jährlich tausende Besucher in das Land, das wohl zu den atemberaubendsten der Welt gehört. Weite Gebirgszüge, grüner Regenwald, aktive Vulkane und einsame Sandstrände – dies und noch viel mehr findet man in Neuseeland. Aber nicht nur für Touristen ist das Land interessant, immer mehr Studenten versuchen ein Praktikum in Neuseeland zu ergattern und fliegen für diesen Traum einmal rund um den Globus. Natürlich gibt es bei der Planung eines Auslandpraktikums viele Hürden zu überwinden, wer durchhält wird jedoch belohnt, mit der wohl aufregendsten Zeit seines Lebens.

Bewerben

Der erste Schritt in Richtung Praktikum in Neuseeland ist die Organisation des Praktikumsplatzes. Die ist schon hier in Deutschland nicht immer leicht und erst recht nicht, wenn das Praktikum am anderen Ende der Welt stattfinden soll. Immer mehr Jobbörsen bieten online zahlreiche Praktikumsplätze im Ausland an, es kann sich aber lohnen, die Unternehmen direkt zu kontaktieren.

Die Bewerbung sollte selbstverständlich auf Englisch verfasst werden. Sie besteht lediglich aus einem Anschreiben und dem Lebenslauf, Referenzen werden in der Regel nur auf Nachfrage nachgereicht. Aufgrund des Gleichstellungsgesetzes wird in Neuseeland auf Bewerbungsfotos gänzlich verzichtet. Der Aufbau des Anschreibens unterscheidet sich allerdings kaum von unserem. Der Lebenslauf wird mit den Angaben des Namens, der Nationalität und den Kontaktdaten begonnen. Es folgen die Schul- beziehungsweise Hochschullaufbahn (in antichronologischer Reihenfolge), den weiteren Qualifikationen wie EDV-Kenntnisse, den Sprachkenntnissen mit dem jeweiligen Kenntnisstand (basic, fluently, fluent spoken and written, business fluent), bereits absolvierte Praktika und Organisationsangehörigkeiten. Besonders detailliert sollte die Auflistung der Arbeitserfahrung sein, da auf diese besonders großen Wert gelegt wird. Zudem wird eine Liste angefügt, die Kontaktmöglichkeiten zu den ehemaligen Arbeitgebern beinhaltet. Zuletzt muss in der Bewerbung angegeben werden, ob man bereits über ein Arbeitsvisum verfügt (und welches) oder ob dieses noch benötigt wird.

Das Visum

Das übliche Visum für ein Praktikum in Neuseeland ist das „temporarily working Visum“, dieses kann auf der Homepage des „Department of Labour“ beantragt werden. Voraussetzung ist ein gültiger Praktikumsvertrag, mit der Bestätigung des Unternehmens, dass es ausländische Arbeitskräfte beschäftigen darf. Zudem muss nachgewiesen werden, dass das Praktikum studienrelevant ist. Des Weiteren darf man nicht jünger als 18 oder älter als 35 Jahre sein, muss über einen gültigen Reisepass, Hin- Und Rückflugtickets sowie über eine Auslandskrankenversicherung verfügen. Letztlich benötigt man den Nachweis, dass man über ausreichende finanzielle Mittel verfügt, um sich den Lebensunterhalt zu finanzieren.

Eine Alternative ist das „Working Holiday Visum“. Für dieses wird kein bestehender Arbeitsvertrag benötigt. Mit diesem Visum ist es möglich, sich ein Jahr lang in Neuseeland aufzuhalten und zeitliche beschränkte Erwerbstätigkeiten aufzunehmen.

Unterkunft

Wird die Unterkunft nicht vom Arbeitgeber gestellt, muss man diese auf eigene Faust organisieren. Die üblichen Wohnformen sind Backpackerhostels, WG´s oder Gastfamilien. Möchte man eine Wohnung anmieten, ist dies nur in den seltensten Fällen ohne eine persönliche Vorstellung möglich. Am besten sucht man sich daher zunächst ein Hostel und geht die Wohnungssuche vor Ort an.

Ebenso kann man sich unkompliziert vor Ort um die Eröffnung eines Bankkontos kümmern. Damit man während seines Praktikums in Neuseeland immer gut zu erreichen ist, sollte man  sich zudem eine Neuseeländische Prepaid-Karte zulegen. Arbeitgeber rufen nur sehr ungern auf einem deutschen Handy an. Zudem können Freunde und Familie von zu Hause aus, mit günstigen Vorwahlen, für kleines Geld anrufen.

Gut vorbereitet, sollte dem Praktikum in Neuseeland nichts im Wege stehen.

Autorin: Sabine Zagar

Mit einem Praktikum schafft man sich eine wichtige Referenz im Lebenslauf indem man sich einschlägige Praxiserfahrung ansammelt. Wer sein Praktikum nicht in Deutschland, sondern in Schweden absolviert, der verfolgt aber mit Sicherheit noch weitere Ziele. Denn ein Auslandspraktikum ist viel mehr als nur eine Aufwertung des Curriculum Vitae – es ist eine wertvolle Lebenserfahrung. Man taucht in eine neue Kultur ein und lernt ein fremdes Land und seine Bewohner hautnah kennen. Gerade Skandinavien und insbesondere Schweden werden für ein Auslandspraktikum immer beliebter – und das nicht ohne Grund.

Immerhin sind einige der international erfolgreichsten Unternehmen wie IKEA, H&M und Volvo in Schweden zu finden. Hinzu kommt die spektakuläre Natur, mit den weiten Fjorden und dem Naturschauspiel des Polarlichts sowie die traumhaft schönen Städte wie Stockholm, Göteborg und Malmö, die zum Shoppen, Sightseeing oder einfach zum Leben einladen.

Besonders reizvoll ist ein Praktikum in Schweden besonders für angehende Modedesigner. Schon ein Blick auf die Straßen reicht aus und zu bemerken, dass Mode hier nicht kopiert, sondern kreiert wird. Es ist somit bestimmt kein Zufall, dass mit H&M eines der erfolgreichsten Modeunternehmen der Welt aus Schweden stammt.

Die Entscheidung, ein Praktikum in Schweden zu absolvieren, sollte daher leichtfallen, schwieriger ist es dagegen, seinen Plan in die Tat umzusetzen.

Erste Voraussetzung für ein Praktikum in Schweden sind Sprachkenntnisse. Generell sind Schwedisch Kenntnisse von großem Vorteil, wer diese nicht hat, sollte zumindest fließend Englisch sprechen können. Auch wenn die Erfahrungen bei einem Auslandspraktikum im Vordergrund stehen, sollte man sich über die Kosten, die auf einen zukommen, im Klaren sein. Die Lebenshaltungskosten liegen im Schnitt über denen in Deutschland, zudem müssen Kosten für die Anreise und Unterkunft eingeplant werden. Gut zu wissen ist, dass unvergütete Praktika in Schweden sehr selten sind, da es gesetzlich untersagt ist, für Arbeit keinen Lohn zu zahlen, es kann also mit einem Einkommen gerechnet werden. Steht auf sprachlicher und finanzieller Ebene nichts im Wege, heißt es mit der Planung des Praktikums in Schweden zu beginnen.

Der erste Schritt ist die Suche nach einem Praktikumsplatz. Ein Tipp für die Suche ist die Deutsch-Schwedische Handelskammer, diese bietet eine Praktikumsbörse mit zahlreichen interessanten Praktikumsplätzen in Schweden. Natürlich können die Unternehmen auch initiativ kontaktiert werden.

Sind Unternehmen für das Praktikum in Schweden ausgewählt, muss im nächsten Schritt die Bewerbung angefertigt werden. Natürlich macht es einen besonders guten Eindruck, wenn die Bewerbung auf Schwedisch verfasst wird, eine Alternative ist Englisch. Der schwedische Lebenslauf ist dem Deutschen sehr ähnlich, allerdings muss aufgrund des Gleichstellungsgesetzes auf Fotos, Geschlecht und Familienstand verzichtet werden. Darüber hinaus ist eine korrekte Übersetzung der Noten notwendig, denn in Schweden entspricht eine 1 der deutschen 6.

Auf behördlicher Ebene ist die Einreise nach Schweden unkompliziert – Schweden ist Mitglied der EU, dadurch wird kein Visum benötigt. Ohne jede Formalität darf man sich bis zu 3 Monate in Schweden aufhalten, möchte man länger bleiben, sollte eine Aufenthaltsgenehmigung beantragt werden. Dies ist online beim sogenannten „Migrationsverket“ möglich. Ebenso wenig wie ein Visum benötigt man eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung. Der Versicherungsschutz der deutschen Kranken- bzw. Familienversicherung gilt in der ganzen EU –allerdings ist die Beantragung einer Europäischen Krankenversicherungskarte notwendig.

Ein kleiner Tipp ist die Beantragung beziehungsweise Mitführung des Reisepasses. Auch wenn dieser nicht zur Einreise benötigt wird, kann er sich bezahlt machen. Denn das Nachbarland Norwegen ist im Gegensatz zu Schweden kein EU-Land, möchte man Norwegen einen spontanen Besuch abstatten, bekommt man keine Probleme bei der Einreise.

Sind alle organisatorischen Hürden überwunden, steht dem Praktikum in Schweden nichts mehr im Weg.

Autorin: Sabine Zagar

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