Spargel – Wie kocht man ihn richtig?
Der Spargel ist ein sehr altes Gemüse, das schon die alten Ägypter, Griechen und Römer kannten. Auch nördlich der Alpen war das Gemüse bekannt, geriet jedoch in Vergessenheit und erfuhr erst im 16. Jahrhundert sein Revival.
Der hohe Preis des Spargels schreckt viele ab, doch dieser hat seinen Grund. Zum einen liegt es am aufwendigen und pflegeintensiven Anbau. Des Weiteren muss der Spargel auch heute noch per Hand geerntet werden, da es bisher keine effektive Maschine für die Ernte gibt. Der Preis ist in Restaurants sogar noch höher, da hier das zeitintensive Spargelschälen noch dazu kommt.
Um den Spargel auf das Kochen vorzubereiten, muss weißer und violetter Spargel geschält werden. Die Schale ist zäh und faserig und schmeckt nicht besonders gut. Man schneidet mit einem Messer einige Zentimeter des Endes ab und setzt beim Schälen unterhalb des Spargelkopfes an und zieht die Schale nach unten hin weg. Grüner Spargel muss nicht geschält werden. Man rechnet für jede Person etwa 500 Gramm Spargel.
Beim Kochen sollte man darauf achten, dass die Spargel zusammengebunden sind und aufrecht in einem Topf gegart werden. Dies tut man deswegen, da der Spargelkopf schneller gar ist als die Stile und man ein Verkochen verhindern sollte. Man kocht Spargel etwa acht bis 15 Minuten in Wasser mit etwas Salz, Zucker und Butter. Die Köpfe werden dabei nicht vom Wasser bedeckt.
Klassisch serviert man Spargel mit etwas zerlassener Butter oder einer Buttersoße wie Sauce Hollandaise. Es gibt jedoch inzwischen sehr viele leckere Rezepte, um Spargel zu servieren. Da Spargel an sich sehr wenige Kalorien hat, kann man sich solch eine Buttersoße durchaus zwischendurch gönnen ohne die kalorienbewusste Ernährung dabei völlig zu vergessen.