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Archiv Mai, 2007

Das Tarot ist wohl das älteste Wahrsagespiel in der Geschichte des Kartenlegens. Es gibt Legenden, welche behaupten, es sei vor vielen hundert Jahren von den Zigeunern nach Europa gebracht worden. Die Zigeuner wiederum behaupten, das Kartenlegen und das Tarot von den alten Ägyptern zu kennen.

Fest steht jedoch, dass die Zigeuner das Volk waren, die am häufigsten die Kenntnisse des Kartenlegen und Wahrsagens von den älteren Familienmitgliedern vermittelt bekamen, Die Kartenlegerei wird also nicht umsonst als „alter Brauch der Zigeuner“ bezeichnet.

Viele Kartenleger und Kartenlegerinnen jedoch, benutzen ganz gewöhnliche und herkömmliche Kartenspiele, wie zum Beispiel die Skat- oder Schafkopfkarten. Die symbolischen Bedeutungen bleiben dabei im Grunde beibemessen.

Die Tarotkarten jedoch unterscheiden sich von den gewöhnlichen Kartendecks in einigen Merkmalen. In seiner vollständigen Version besteht das Tarotblatt aus 78 Karten.

Ein Tarotspiel entwarf „Aleister Crowley“ – in diesem Spiel wurde der Page oder Bube durch eine Prinzessin, also eine weibliche Figur ersetzt.

Das älteste, und wohl bekannteste Tarotdeck stammt aus Marseille, entstanden, Mitte des 18. Jahrhunderts. Durch den Herkunftsort Marseille trägt es den Namen „Tarot de Marseille“. Die Abbildungen auf diesen Karten wirken in der Regel sehr grob, die Hauptfarben sind Rot, Gelb, Blau und Grün. Die Zahlenkarten, die so genannten „kleinen Arkana“, stellen die jeweiligen Symbole in der dazugehörenden Anzahl dar, ohne weitere bildhafte Schmückungen.

Diesen groben Stil empfanden wohl manche Anwender als Grund zur Verbesserung und so schuf „Arthur Edward Waite“ das „Rider-Waite-Tarot“ (genannt nach dem damaligen Verleger „Rider“). Das Rider-Waite-Tarot ist heute das Bekannteste und weit verbreiteste Spiel beim Kartenlegen. Die Abbildungen auf diesem Tarotspiel sind deutlich in ihren Aussagen und aus diesem Grunde auch von Anfängern der Kartenlegerei recht leicht zu deuten.

Wie Aleister Crowley war auch Arthur Edward Waite Mitglied des magischen Ordens “Golden Dawn”. In fortgeschrittenen Lebensjahren schuf Aleister Crowley gemeinsam mit Lady Frieda Harris ein eigenes Tarotdeck, das vorerst nur in Buchform erschien. Aleister Crowley nannte es in Anlehnung an den ägyptischen Ursprung des Tarot das “Buch Toth”. Erst 20 Jahre nach Aleister Crowleys Tod, wurde es auch als Tarotspiel aufgelegt. Heute gehört es unter anderen zu den beliebtesten Tarotkarten-Spielen, was vermutlich auf die reichhaltige Symbolik und auf die ästhetisch ansprechenden Abbildungen zurückzuführen ist.

Die Tarotkarten kann man zum ganz normalen Kartenlegen verwenden, jedoch auch zu sonstigen, wahrsagerischen Zwecken gebrauchen. Man kann eine Menge der überlieferten Legesysteme zurückgreifen oder einfach eine einzelne Frage stellen, auf die man eine klare Antworte erhält. Für welches Legesystem man sich am Ende entscheidet, spielt keine Rolle, wichtig ist, die Aussage und Bedeutung jeder einzelnen Karte zu kennen und in Zusammenhang mit seinen Erlebnissen oder auch Ängsten zu sehen und dann zu deuten. Steigerung der Spiritualität, des Einfühlungsvermögens und der eigenen Intuition sind durch das Kartenlegen durchaus möglich.

Über das Kartenlegen mit den Tarotkarten, deren Bedeutung und Deutung der Symbolik gibt es massenweise Bücher. Wer sich nicht zutraut, die Symbole dieses umfangreichen Kartenspieles zu deuten, sollte sich nicht scheuen, Hilfe bei einem erfahrenen Kartenleger oder einer Kartenlegerin in Anspruch nehmen. Kurse über das Kartenlegen werden zahlreich angeboten.


Im Großen und Ganzen birgt das Kartenlegen viele Geheimnisse und letztendlich hilft einen nur die Praxis weiter, diese Geheimnisse zu lüften.


Autor: Ariane Hirschner
info[at]stregato.de

In erster Linie verzweifelte Menschen, welche Rat benötigen, suchen esoterische Angebote bei Astrolines auf. Diese Personen haben sich in den häufigsten Fällen bereits an Stellen, wie beispielsweise Freunde, Familienangehörige, Ärzte oder Heilpraktiker gewandt, meist ohne jeglichen Erfolg um Lösungen für ihre Probleme zu finden oder ohne das tatsächliche Problem überhaupt zu lösen.

Die Hemmschwelle, sich an nahe stehende Personen zu wenden ist in solch einer Lage meist sehr hoch. Schließlich möchten die Wenigsten, dass diese von den eigenen Sorgen erfahren.

Eine Alternative in solchen Fällen wäre, sich für eine Beratung bei einer Kartenlegerin, einem Hellseher oder Astrologen zu entscheiden.


Aber Vorsicht! Dieser Schritt kann auch mit der Gefahr verbunden sein, an schwarze Schafe dieser Branche zu gelangen. Nicht jeder, der sich geprüfter Lebensberater nennt, ist auch einer. Und nicht jeder, der behauptet, in die Zukunft blicken zu können, ist ehrlich und seriös.

Viele Menschen sehen bei dem Schritt, Expertenrat bei einer Astroline zu suchen, eine allerletzte Möglichkeit für sich, ein spezielles Anliegen am Ende doch noch positiv zu klären. Oft ist dies für viele Menschen der so genannte „letzte Strohhalm“, was natürlich wiederum häufig von Beratern ausgenutzt wird.

Zukunftsdeutung aus seriöser Hand:
Ohne jeden Zweifel gibt es aber auch vertrauenswürdige und seriöse Experten auf dem esoterischen Markt. Berater, die ihr Handwerk bis ins Detail verstehen und auch in der Lage sind, selbst in schwierigen und auswegslosen Lebenssituationen, dem Kunden professionelle Hilfe zu bieten.

Autor: Ariane Hirschner
info [at] stregato [dot] de

Die meisten Privatanleger haben eine Versicherung hier, einen Bausparvertrag da und ein paar Fonds dort. Von strukturierter oder zumindest durchdachter Vermögensplanung ist da keine Spur zu sehen. Stattdessen wird munter den Empfehlungen von TV und Printmedien gefolgt und auch gerne mal auf den netten Versicherungsvertreter gehört, der auch heute noch eine Kapitallebensversicherung als hervorragend geeignete Form der Geldanlage verkauft. Dabei ist professionelles Vermögensmanagement nicht nur eine Sache für vermögende oder industrielle Anleger. Immer mehr Privatkundenbanken bieten im Rahmen des so genannten Private Banking die komplette Palette der Vermögensberatung und -verwaltung an. Dabei umfasst die Beratung in erster Linie die Bestandsanalyse in finanzieller und persönlicher Hinsicht. Dazu zählen Erhebungen zu den Anlagezielen, dem Risikoprofil aber auch den laufenden finanziellen Verpflichtungen des Kunden. Aus all diesen Daten wird eine individuelle Anlagestrategie entwickelt. Diese umzusetzen ist dann wiederum Aufgabe der aktiven Vermögensverwaltung. Und genau hier kommen die Vorteile zum Tragen, wenn man das nicht selber zu erledigen versucht, sondern von Experten umsetzen lässt.
Im Rahmen der aktiven Vermögensverwaltung wird beim Private Banking versucht, dem Kunden eine konstant positive Wertentwicklung seines Portfolios zu gewährleisten. Die Vergütung erfolgt dabei in aller Regel leistungsabhängig. Das bedeutet, je mehr Rendite die Bank für ihre Kunden erzielt, desto höher ist ihr Erfolgshonorar, welches üblicherweise einen festgelegten Prozentsatz der erzielten Rendite ausmacht. Dem Privatanleger bietet das Vermögensmanagement durch die Investmentabteilung einer Bank gleich mehrere Vorteile: er muss sich nicht mehr permanent um die Verwaltung seines Depots kümmern, braucht keine Angst zu haben, auf plötzliche Marktentwicklungen nicht reagieren zu können, und verfügt über ein ausbalanciertes Depot in welchem genau die Anlageklassen und -formen vertreten sind, die seinem Risikoprofil entsprechen und ihn zu seinen Anlagezielen führen. Gegenüber der eigenhändigen Depotverwaltung, die bei Berufstätigen meist am Wochenende oder beim Abendessen erfolgt, bietet aktives Vermögensmanagement wesentlich mehr Sicherheit und die Gewissheit, die eigene Geldanlage in erfahrene Hände gegeben zu haben.

Daniel Franke

Auf immer mehr EC-Karten befindet sich heutzutage ein kleiner Chip, welcher der Karte eine ganz neue Funktionalität verleiht. Mit ihm können kleinere Beträge elektronisch und vollkommen ohne Bargeld bezahlt werden. Dieses Verfahren wird als Micropayment bezeichnet. Da heutzutage fast jedes Girokonto mit einer EC-Karte ausgestattet ist – gleichgültig ob es sich um ein kostenpflichtiges oder kostenloses Girokonto handelt – kann diese Möglichkeit des bargeldlosen Bezahlens von immer mehr Leuten genutzt werden. Derzeit gibt es nach Auskünften des deutschen Bankenverbandes rund 600.000 Akzeptanzstellen in Deutschland. Besonders Raucher werden immer häufiger auf die Funktionalität der Geldkarte zurückgreifen müssen, da sie ab diesem Jahr an jedem Zigarettenautomaten nachweisen müssen, dass Sie mindestens 16 Jahre alt sind. Das funktioniert, indem auf dem Geldchip ein so genanntes Jugendschutzmerkmal samt Geburtsdatum abgespeichert ist.

Inzwischen haben rund 64 Millionen Deutsche den Bargeld-Chip auf ihrer EC-Karte, meist ohne es zu wissen oder ohne seine Einsatzmöglichkeiten zu kennen. Die Gebühren dafür sind von Bank zu Bank unterschiedlich. Einige Banken bieten den Chip auf Wunsch an und berechnen eine Gebühr, bei anderen ist er serienmäßig vorhanden und kostenlos. Wenn Sie also derzeit daran denken, ein kostenloses Konto zu eröffnen und die Funktionalität der Geldkarte als Bargeldersatz zu nutzen, schauen Sie einfach vorher, ob die gewünschte Bank zum gewählten Girokonto einen kostenlosen Geldchip auf der EC-Karte anbietet. Besonders wichtig ist der sorgsame Umgang mit der Geldkarte. Da im Gegensatz zum Bezahlen per EC-Karte keinerlei PIN oder Unterschrift notwendig ist, kann jeder mit einer solchen Karte bezahlen. Wer seine Geldkarte verliert, sollte sie also so schnell wie möglich sperren oder noch besser: nur kleine Beträge darauf aufladen. Damit eignen sich Geldkarten auch für Jugendliche, um sie an den sorgsamen Umgang mit EC-Karten und ihrem Geld heranzuführen. Aber auch alle anderen Verbraucher, die im Besitz eines Girokontos samt EC-Karte mit Geldchip sind, können damit bargeldlos Kleinstbeträge zahlen. Wie schnell sich dieses System flächendeckend durchsetzen wird, hängt jedoch nicht nur von den Verbrauchern ab, sondern in erster Linie vom Ausbau der Bezahlmöglichkeiten und der Information darüber. Insofern werden die nächsten Jahre zeigen, ob der Geldchip flächendeckend akzeptiert und ein adäquater Ersatz zum Bargeld wird.

Daniel Franke

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